O-Ring-Messer mit AS568-Tabelle

Ein kostenloses Werkzeug zum Bestimmen eines Dichtrings anhand seiner zwei maßgeblichen Zahlen: dem Innendurchmesser (ID) der Bohrung und der Schnurstärke (CS), der Dicke der Schnur. Die zollbasierte Norm AS568 legt jeden Ring auf eine von wenigen festen Schnurstärken fest — 1,78, 2,62, 3,53, 5,33 und 6,99 mm — und gibt ihm eine Dash-Nummer, während metrische Ringe direkt als ID × Schnurstärke angegeben werden. Legen Sie den Ring flach über die kalibrierten Kreise, lesen Sie Bohrung und Schnur ab, und das Werkzeug benennt die Dash-Nummer oder die metrische Größe.

O-Ring-Größe Schritt für Schritt bestimmen

1
Ring flach auflegen

Legen Sie den entspannten, ungedehnten Ring auf die Kreise; messen Sie ihn niemals über eine Nut oder Welle gedehnt, was den Durchmesser aufbläht.

2
Innendurchmesser ablesen

Finden Sie den gedruckten Kreis, dessen Rand gerade innen am Loch des Rings liegt — das ist die ID.

3
Schnur messen

Legen Sie ein Stück des Rings quer über die Schnurstärken-Skala und lesen Sie die Schnurdicke an ihrer breitesten Stelle ab.

4
Standard zuordnen

Das Werkzeug rundet die Schnur auf die nächste AS568-Schnurstärke, kombiniert sie mit der ID und nennt die Dash-Nummer oder die metrische Angabe ID × Schnurstärke.

Ordnen Sie ID × Schnurstärke einer AS568-Dash-Nummer oder metrischen Größe zu

Nut für den O-Ring

Ein O-Ring dichtet durch Verpressung, nicht durch den Durchmesser: eine zu flache Nut zerreißt ihn, eine zu tiefe leckt. Erste Zahl Schnurstärke, zweite Nuttiefe, dritte Nutbreite.

1.02 mm 0.76 mm 1.42 mm
1.78 mm 1.35 mm 2.40 mm
2.62 mm 2.05 mm 3.40 mm
3.53 mm 2.80 mm 4.60 mm
5.33 mm 4.30 mm 7.10 mm
6.99 mm 5.70 mm 9.30 mm

Werte für eine statische Axialdichtung, rund 20–25 % Verpressung. Bei bewegter Dichtung wird die Nut tiefer und die Verpressung auf 10–15 % gesenkt.

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