Reservoir-Computing: interaktiver Simulator

Ein Online-Simulator für Reservoir-Computing — jenes Schema, nach dem physikalische neuronale Netze gebaut werden: eine Verzögerungsleitung, eine Rückkopplungsschleife, ein nichtlinearer Knoten. Die Dimensionalität entsteht aus der Zeit, indem die Leitung in virtuelle Knoten geteilt wird. Trainiert wird nur der lineare Auslesekopf; das Reservoir bleibt zufällig und unverändert.

So benutzen Sie den Simulator

1
Bewegen Sie die Rückkopplungsverstärkung

Beginnen Sie mit dem Verstärkungsregler. Achten Sie auf die Regime-Anzeige: Abklingen, Rand des Chaos oder Chaos.

2
Sehen Sie sich die Gedächtnisbalken an

Sie zeigen, wie weit zurück das Reservoir die Eingabe erinnert. Am Rand des Chaos reichen die Balken am weitesten.

3
Vergleichen Sie mit der Kurve

Die gestrichelte Linie markiert Ihre Position auf der Gedächtniskurve. Führen Sie sie zum Maximum.

Drehen Sie an der Rückkopplung und finden Sie den Rand des Chaos

Zustände der virtuellen Knoten

Zeit von links nach rechts

Jede Zeile ist ein virtueller Knoten der Leitung, jede Spalte ein Schleifenumlauf. Blau und Rot trennen das Vorzeichen des Zustands.

Wie stark ein Zustand einen Umlauf später in die Leitung zurückkehrt.
Wie stark ein Knoten seinem Nachbarn statt seiner eigenen Vergangenheit folgt.
Wie stark das Signal in den Zustand der Leitung eingreift.
In wie viele Teile die Verzögerungsleitung geteilt wird.
Speicherkapazität: 0.00

Gedächtnis nach Verzögerung

Wie genau der Auslesekopf die Eingabe von vor 1…20 Umläufen rekonstruiert.

Gedächtnis über der Verstärkung

Maximum bei

Die Kurve wird für jeden Verstärkungswert neu berechnet. Die gestrichelte Linie zeigt Ihre Position.

Trainiert wird nur der lineare Auslesekopf — ein gelöstes Gleichungssystem, ohne Backpropagation und ohne Epochen. Genau deshalb baut man solche Schemata in Hardware: das Reservoir muss nie geändert werden.

Dies modelliert eine Klasse von Algorithmen, kein bestimmtes Gerät. Physikalische Reservoirs werden in vielen Medien gebaut — von Glasfaser bis zu Spinwellen in Yttrium-Eisen-Granat-Schichten.

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