USB-Stick-Test auf Fake-Kapazität und echte Geschwindigkeit
Ein kostenloses Browser-Tool, um USB-Sticks auf Fake-Kapazität zu prüfen. Viele billige Sticks im Online-Handel sind Fälschungen — ein „128-GB"-Stick hat oft nur 8 GB echten Speicher mit einer Firmware, die über die Größe lügt. Das Tool schreibt einzigartige Verifikationsmuster über den freien Speicherplatz, prüft beim Schreiben frühere Blöcke und misst die exakte echte Kapazität einer Fälschung — ohne Software-Installation.
So testen Sie einen USB-Stick
USB-Stick einstecken und prüfen, dass er im Datei-Explorer erscheint.
Den Ordner des USB-Sticks im Browser-Verzeichnis-Picker wählen. Chrome oder Edge 86+ nötig.
Das Tool schreibt 1-MB-Blöcke bis zur Kapazität und prüft nebenbei frühere Blöcke im Hintergrund.
Lügt der Controller über die Kapazität, hält der Test sofort an und misst die echte Kapazität.
Ist keine Manipulation erkennbar, wird jeder Block zurückgelesen und verglichen. Endgültiges Urteil mit Geschwindigkeits-Stats.
USB-Stick-Kapazität prüfen und gefälschte Sticks im Browser entlarven
Browser nicht unterstützt
Dieses Tool benötigt die File-System-Access-API, die nur in Desktop-Chrome und -Edge verfügbar ist.
Klicke auf die Taste unten und wähle den Stammordner deines USB-Sticks (die Auswahl des ganzen Sticks liefert den genauesten Kapazitätsbericht).
Bereit zum Start. Der Test füllt den freien Speicherplatz mit Verifikationsdaten und liest sie anschließend zurück, um jedes Byte zu prüfen.
Wie die Prüfung funktioniert und was jedes Urteil bedeutet
Der Test schreibt bekannte Daten in den freien Speicher und liest sie zurück. Ein Stick, der über seine Größe lügt, verrät sich genau hier: Die zusätzlichen Gigabyte kommen anders zurück, als sie geschrieben wurden.
| Urteil | Bedeutung |
|---|---|
| ECHT | Alles Geschriebene kam Byte für Byte zurück. Die angegebene Kapazität ist echt. |
| FAKE-STICK | Ein Teil der Daten kam falsch zurück: Der Controller meldet mehr Speicher, als der Chip hat, und alles jenseits der echten Grenze geht still verloren. Der Bericht zeigt die tatsächlich gefundene Kapazität. |
| ABGENUTZT | Die Größe stimmt, aber einige Blöcke ließen sich nicht korrekt zurücklesen — der Speicher nutzt sich ab. Dort abgelegte Dateien können beschädigt werden. |
Wie es gemacht wird
- Geschrieben wird in 1-MB-Blöcken mit je eigener Markierung und Prüfsumme, gebündelt in 1-GB-Dateien — so fällt eine Abweichung am betroffenen Block auf, nicht erst am Ende.
- Genutzt wird nur freier Speicher; vorhandene Dateien bleiben unangetastet, die Testdateien werden danach gelöscht.
- Direkter Laufwerkszugriff erfordert die File System Access API — also Chrome oder Edge am Rechner. Firefox, Safari und Telefone erlauben das nicht.