Kantenüberblendungs-Muster (Multi-Beamer)

Wenn du zwei Beamer nebeneinander stellst, um ein breites Bild zu erzeugen, wird die Stelle, an der sich ihre Bilder überlappen, zu einem hellen, doppelt belichteten Streifen. Die Kantenüberblendung behebt das, indem sie die überlappende Kante jedes Beamers entlang eines Verlaufs nach Schwarz ausblendet, sodass sich die beiden Verläufe dort, wo sie sich kreuzen, wieder zu einer gleichmäßigen Helligkeit addieren. Der Haken ist, dass sich Helligkeit in linearem Licht addiert, nicht so, wie das Auge sie sieht, daher muss der Verlauf gamma-korrigiert sein, sonst zeigt sich die Naht als heller oder dunkler Streifen. Dieses Muster erzeugt diesen gamma-korrekten Verlauf an jeder Kante, mit einstellbarer Überlappungsbreite und Gamma, plus einem Ausrichtungsraster, um die beiden Bilder zuerst zu fluchten.

Anwendung

1
Zuerst die beiden Bilder ausrichten

Den Raster-Hintergrund wählen und beide Beamer so überlappen, dass ihre Rasterlinien im gemeinsamen Bereich pixelgenau zusammenfallen, bevor du etwas ausblendest.

2
Eine Überlappungsbreite wählen

Rund 15–20 Prozent passen für die meisten Aufbauten: breiter verzeiht Ausrichtungsfehler mehr, schmaler lässt mehr nutzbare Fläche.

3
Gegenläufige Überblendungen anwenden

Den linken Beamer seine rechte Kante und den rechten Beamer seine linke Kante ausblenden lassen, beide mit demselben Überlappungsanteil.

4
Die Gamma trimmen

Wirkt die Überlappung heller als der Rest, Gamma senken; wirkt sie dunkler, erhöhen, bis die Naht in einem gleichmäßigen Feld verschwindet.

Zwei Beamerkanten zu einem nahtlosen Breitbild verschmelzen

Für zwei Beamer in horizontaler Anordnung: auf dem LINKEN Beamer dieses Muster mit Überblendung der rechten Kante bei 15–20% einblenden, auf dem RECHTEN Beamer dasselbe Muster mit Überblendung der linken Kante beim gleichen Prozentwert. Im Überlappungsbereich addieren sich die gamma-korrekten Verläufe zu einem gleichmäßigen Feld. Gamma so abstimmen, dass die Übergangszone zum restlichen Bild passt.
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