Beamer-Trapez- und Geometrie-Ausrichtungsraster
Ein auch nur leicht außeraxial montierter Beamer wirft ein Trapez statt eines Rechtecks, mit kippenden Kanten und sich wölbenden Linien. Dieses einstellbare Raster ist die Referenz, um das zu beheben. Projiziere es, und die waagerechten und senkrechten Linien sollten parallel zu deiner Leinwandkante bleiben, die L-Eckmarker sollten exakt auf den Leinwandecken landen, und der Abstand sollte von Seite zu Seite gleichmäßig wirken. Du stellst die Geometrie zuerst physisch ein, dann mit Lens-Shift, und greifst nur als letzten Ausweg zur digitalen Trapezkorrektur — denn die Trapezkorrektur verwirft Pixel und macht das Bild weicher, was dir das dichte Raster selbst zeigt.
So richtest du das Trapez aus
Den Beamer positionieren und nivellieren, sodass das Bild so rechteckig wie möglich ist, bevor du eine Korrektureinstellung anrührst.
Das Raster mit eingeschalteten Markern im Vollbild zeigen. Die L-Eckmarken sollten auf den Leinwandecken sitzen; Über- oder Unterschießen heißt, er steht zu weit weg oder zu nah.
Lens-Shift verschiebt das Bild, ohne es zu verbiegen — nutze es für jeden verbleibenden Versatz und greif nur dann zur digitalen Trapezkorrektur, wenn du es per Position wirklich nicht beheben kannst.
Den Abstand auf rund 20 px senken und bestätigen, dass die Linien über das ganze Bild parallel und gleichmäßig bleiben, ohne Wölbung an den Rändern.