Muttermal-Tagebuch: Messung in Millimetern und Veränderung über die Zeit
Ein Online-Tool zur Beobachtung von Muttermalen über die Zeit. Es leistet, was weder ein Fotoalbum noch eine KI-App schafft: Es zählt Millimeter. Ein Foto mit einer Münze oder einem Lineal im Bild wird zu einer Größenangabe; ein zweites Foto Monate später wird zu einer Wachstumsrate in Millimetern pro Monat; und eine Überlagerung der alten Aufnahme über die neue zeigt den Unterschied, den das Auge nicht erfassen kann. Muttermale werden auf einer Körperkarte markiert, damit man sie in sechs Monaten wiederfindet. Dazu: ein strukturiertes ABCDE, die Ugly-Duckling-Regel und Kalendererinnerungen. Das Tool stellt keine Diagnose und gibt keinen Risikowert an: Es darf genau zwei Dinge sagen — „Zeigen Sie das einem Dermatologen" oder „Fotografieren Sie es in N Tagen erneut".
So führen Sie das Tagebuch
Vorne oder hinten, ungefähr dort, wo es sich am Körper befindet. Geben Sie ihm einen Namen, den Sie wiedererkennen: „unter dem linken Schulterblatt", „an der Schulter".
Legen Sie eine Münze, die Kante einer Bankkarte oder ein Lineal daneben, in derselben Ebene wie das Muttermal. Ohne Referenz gibt es keine Millimeter.
Zuerst über die Referenz, dann über das Muttermal. Das Tool berechnet den Maßstab und den Durchmesser.
Gleiche Lichtverhältnisse, gleicher Abstand, gleiche Referenz. Das Tool zeigt den Unterschied, die Rate und die Überlagerung — und warnt ehrlich, wenn die Bedingungen so stark abgewichen sind, dass die Aufnahmen nicht vergleichbar sind.