Puls mit der Handykamera messen

Das Werkzeug misst die Herzfrequenz mit der Handykamera: Bei jedem Herzschlag lässt die Fingerkuppe etwas weniger Licht durch, und die Kamera nimmt diese Schwankung auf. Legen Sie eine Fingerkuppe auf das Objektiv und warten Sie etwa 25 Sekunden — auf dem Bildschirm erscheint eine lebende Pulskurve und danach die Schläge pro Minute samt Signalqualität. Für Rechner ohne Kamera gibt es das manuelle Zählen: im Takt tippen, und das Werkzeug bestimmt die Frequenz aus den Abständen.

So messen Sie

1
Finger auflegen

Drücken Sie „Starten“ und decken Sie Objektiv und Blitz der Hauptkamera mit der Kuppe des Zeigefingers ab. Fest, aber sanft — starker Druck quetscht die Kapillaren und tötet das Signal.

2
25 Sekunden still halten

Legen Sie die Hand auf den Tisch und atmen Sie normal. Auf dem Bildschirm erscheint eine Pulskurve — ist sie gleichmäßig und deutlich, läuft die Messung gut.

3
Ergebnis ablesen

Die Zahl erscheint mit einer Qualitätsanzeige. War das Signal schwach, sagt das Werkzeug es — dann lieber wiederholen als der Zahl vertrauen.

4
Oder manuell zählen

Am Rechner ohne Kamera den Puls am Handgelenk oder Hals ertasten und im Takt tippen. Nach vier Schlägen erscheint ein Ergebnis.

Finger auf die Kamera legen und in 25 Sekunden das Ergebnis erhalten

Das ist kein Medizinprodukt. Das Werkzeug schätzt die Herzfrequenz und stellt keine Diagnosen. Es ersetzt weder Pulsoximeter noch EKG noch eine ärztliche Untersuchung. Bei Herzstolpern, Schwäche, Brustschmerz oder Schwindel wenden Sie sich an einen Arzt, nicht an eine Website.

Messung per Kamera

Manuelles Zählen

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Wie es funktioniert

Mit jedem Herzschlag ist etwas mehr Blut in der Fingerkuppe, und sie lässt etwas weniger Licht durch. Die Kamera „sieht“ das nicht, registriert es aber: Die Helligkeit des Rotkanals schwankt im Takt des Pulses. Das Werkzeug nimmt diese Kurve 25 Sekunden lang auf, entfernt die langsame Drift durch den Fingerdruck und sucht die Periode per Autokorrelation. Fehlt die Periodizität, wird keine Zahl gezeigt.

Alles läuft im Browser. Der Algorithmus ist an einem synthetischen Signal bekannter Frequenz geprüft — 45 bis 180 Schläge pro Minute werden auf 2,5 Schläge genau wiederhergestellt, bei Rauschen oder schwachem Signal wird gar keine Zahl gezeigt.

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