Beamer-Gamma-Kalibrierungstest

Dieses Werkzeug prüft, wie dein Beamer den Signalpegel auf Helligkeit abbildet — seine Gamma bzw. Übertragungskurve. Ein Feld aus ein Pixel breiten Schwarz-Weiß-Streifen mittelt sich optisch zu exakt 50 % Lichtausgabe und steht direkt neben einem für eine Ziel-Gamma berechneten einfarbigen Grau. Verschmelzen die beiden Hälften, folgt dein Beamer dieser Kurve; wirken die Streifen heller oder dunkler als die Fläche, stimmt die Kurve nicht und die Mitteltöne werden angehoben oder abgesoffen. Vier Referenzen stehen bereit: 1.8 (alte Macs), 2.2 (sRGB und allgemeine Nutzung), 2.4 (Rec.709 im abgedunkelten Raum) und BT.1886, die HDTV-Referenz, die zum echten Schwarzwert deines Panels hin abknickt.

So prüfst du die Gamma

1
Bei γ 2.2 beginnen

Die Voreinstellung für die meisten Räume und Streaming-Inhalte. Im Vollbild projizieren und die Augen kurz zur Ruhe kommen lassen.

2
Zurücktreten und blinzeln

Aus einigen Metern sollten die Streifen zu einem gleichmäßigen Grau verschmelzen, das von der einfarbigen Hälfte nicht zu unterscheiden ist.

3
Abweichung ablesen

Streifen wirken heller? Gamma zu niedrig — Gamma oder Helligkeit des Beamers senken. Dunkler? Gamma zu hoch — anheben.

4
Mit 2.4 / BT.1886 bestätigen

Im völlig abgedunkelten Raum gegen 2.4 oder BT.1886 gegenprüfen, was die meisten Kalibrierer fürs Kino bevorzugen.

Die Tonwertkurve des Beamers am 50-%-Verschmelzungspunkt ablesen

Leicht die Augen zusammenkneifen. Die Streifenhälfte verschwimmt zu einem wahrgenommenen Mittelgrau. Stimmt die Gamma deines Beamers, verschmilzt dieses Grau mit der einfarbigen Referenz. Wirken die Streifen heller — Gamma zu niedrig. Dunkler — zu hoch.
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