Wie viel Wasser Sie am Tag trinken sollten
Ein Online-Rechner für den täglichen Wasserbedarf. Er ermittelt die Menge nach EFSA-Empfehlung mit Korrekturen für Gewicht, körperliche Belastung und Hitze und zeigt dann das Wesentliche: wie viel davon mit Essen und anderen Getränken kommt und wie viel als Wasser zu trinken bleibt. Daneben steht ein Glaszähler für heute.
So funktioniert es
Erwachsen, Kind, Schwangerschaft oder Stillzeit — dann Geschlecht und Gewicht. Die Rechnung läuft sofort.
Training und Hitze erhöhen die Menge für Schweißverluste.
Die große Zahl ist das Wasser selbst. Der Balken darunter zeigt, woraus sich die Gesamtmenge zusammensetzt.
Tippen Sie ein Glas an, während Sie trinken. Morgen beginnt die Zählung neu.
Ermitteln Sie Ihre Menge und haken Sie das Getrunkene ab
So viel müssen Sie tatsächlich trinken
Heute getrunken
Tippen Sie ein Glas an, um es zu markieren. Die Zählung bleibt nur in diesem Browser und beginnt morgen von vorn.
Zuverlässiger als jede Rechnung ist die Urinfarbe: hellgelb heißt, es reicht.
Woher „30 ml pro Kilogramm“ stammt und warum das keine Empfehlung ist
Woran Sie genug erkennen — und wann es zu viel wird Urinfarbe · Hyponatriämie
Der wichtigste Regler ist der Durst, und bei einem gesunden Menschen arbeitet er zuverlässig. Praktisches Zeichen für ausreichendes Trinken: hellgelber Urin. Dunkel heißt trinken; völlig klar heißt, es dürfte auch weniger sein.
Mehr ist nicht besser. Viel auf einmal zu trinken ist gefährlicher als zu wenig: Der Überschuss verdünnt das Natrium im Blut, und dieser Zustand — Hyponatriämie — kann schwer verlaufen. Trinken Sie also über den Tag verteilt statt literweise auf einmal. Hat eine Ärztin Ihre Flüssigkeit begrenzt, bei Herz- oder Nierenerkrankungen, so wiegt diese Zahl mehr als jede allgemeine Empfehlung.
Wie das gerechnet wird
Grundlage ist die EFSA-Zufuhrempfehlung: 2,0 L am Tag für Frauen und 2,5 L für Männer, einschließlich Wasser aus der Nahrung. Das Gewicht geht als Korrektur dieser Zahl ein und nicht als eigene Formel: Ein Mensch mit 90 kg verbraucht mehr als einer mit 60, aber nicht das Anderthalbfache. Belastung und Hitze erhöhen die Menge für Schweißverluste. Von der Gesamtmenge werden Wasser aus dem Essen (etwa 22%) und aus übrigen Getränken (etwa 25%) abgezogen — übrig bleibt, was als Wasser zu trinken ist. Ein Glas zählt als 250 ml.
Für Kinder, Schwangerschaft und Stillzeit gelten eigene EFSA-Werte und keine Korrektur des Erwachsenenwerts: unter neun Jahren hängt der Wert nicht vom Geschlecht ab, deshalb wird das Feld dort nicht angezeigt. Der Rechner ist für gesunde Menschen gedacht — bei Herz- oder Nierenerkrankungen zählt die Vorgabe Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes mehr als jede allgemeine Empfehlung.
Der Zuschlag deckt den Schweiß. Genauer als jede Formel: vor und nach der Belastung wiegen — jedes verlorene Kilogramm entspricht etwa einem Liter Flüssigkeit.