Orchestrierung prüfen: Umfang, Atmung, Harfenpedale
Online-Werkzeug zum Prüfen einer Partitur: es liest MusicXML oder MIDI und findet die Stellen, die das Orchester nicht spielen kann oder anders spielen wird als gedacht. Jeder Befund nennt Takt und Tonhöhe — und lässt sich anhören.
So prüfen Sie eine Partitur
Exportieren Sie die Partitur als MusicXML (genauer) oder MIDI
Laden Sie die Datei — die Prüfung läuft im Browser und dauert Millisekunden
Beginnen Sie mit den roten Befunden: die kann ein Spieler schlicht nicht spielen
Drücken Sie ▶ an einer strittigen Stelle und hören Sie hin
Laden Sie den Bericht als Text und schicken Sie ihn an Dirigent oder Kopist
Erfahren Sie vor der ersten Probe, was das Orchester nicht spielen kann
Partiturkarte
Stimmen × TakteBefunde
Die ▶-Taste spielt die Stelle mit einem einfachen synthetischen Klang — das ist nicht Ihre Sample-Bibliothek. Es geht um das Intervall und seine Lage: Trübung hört man auch bei schlichtem Timbre, mit Samples ginge der Streit dagegen um die Qualität Ihrer Flöte.
Takte werden vom Dateianfang anhand der Taktartenfolge gezählt. Bei einem Auftakt kann die Nummerierung in Ihrem Editor um eins abweichen.
Wie die Stimmen erkannt wurden
Alle Befunde beruhen auf dieser Annahme. Wurde eine Stimme falsch erkannt, sind auch ihre Befunde falsch — und das sehen nur Sie. MusicXML enthält die echten Stimmnamen und erkennt daher deutlich genauer als MIDI. Klicken Sie eine Stimme an, um nur ihre Befunde zu sehen.
Instrumentenumfänge
anklicken — die Ränder erklingenWas dieses Werkzeug auswendig weiß, auf einer Tonhöhenachse. Laden Sie eine Partitur, und zu den Umfängen kommen Atmung, Divisi, Harfenpedale, Pauken und tiefe Intervalle.
Die Tonhöhen sind klingend, nicht notiert: MIDI und MusicXML speichern den realen Klang, eine Klarinette in B wird also an dem geprüft, was der Saal hört.
Umfangsgrenzen und die Tabelle tiefer Intervalle sind allgemein anerkannte Richtwerte (Adler, Piston, Rimski-Korsakow), kein Gesetz: Komponisten brechen sie bewusst und erzielen genau die gewünschte Wirkung. Die Laienumfänge stammen aus der offenen Instrumentendatenbank von MuseScore — dieselben Zahlen, mit denen der Editor Noten einfärbt. Das Werkzeug zeigt die Stellen, die Entscheidung bleibt bei Ihnen. Eine Stimme, deren Instrument nicht erkannt wurde, wird gar nicht geprüft — ihr einen Umfang zu erfinden wäre schlimmer als zu schweigen.