Strom im Kabel, gemessen über sein Magnetfeld

Strom in einem Kabel legt ein Magnetfeld darum, und ein Handy hat ein Magnetometer. Das Hindernis: der Sensor wird etwa hundertmal pro Sekunde gelesen — kaum schneller als das Netz, das er messen soll —, und eine übliche Auswertung faltet 50 Hz auf nichts. Dieses Werkzeug passt die Netzschwingung an die Messwerte zu genau den Zeiten an, zu denen sie eintrafen, und das macht ein Wechselfeld von einem Zehntel Mikrotesla messbar: etwa siebzehn Milliampere, also der Standby-Verbrauch eines Fernsehers.

So wird gemessen

1
Sensor starten und die Zeitzeile prüfen

Sie zeigt Rate und Jitter. Jitter nahe null ist der eine Fall, in dem das nicht geht, und das Werkzeug sagt es, statt zu raten.

2
Handy auf das Kabel legen

Flach, Rückseite nach unten, so nah wie die Hülle erlaubt. Am Kabel entlangschieben und dort anhalten, wo die Live-Zahl am größten ist.

3
Für ein Gerät: aus messen, dann ein

Die Differenz gehört diesem Gerät und sonst niemandem.

Sehen Sie, welche Kabel arbeiten und welche nur so tun, als wären sie aus

Wie hier gemessen wird

Das Magnetometer wird etwa hundertmal pro Sekunde gelesen. Das ist kaum schneller als das Netz selbst, weshalb der Zeitpunkt jeder Messung ebenso zählt wie ihr Wert.

Das Magnetometer sitzt meist hinten im Gehäuse, eher oben. Schieben Sie das Handy am Kabel entlang und messen Sie dort, wo die Zahl am größten ist — dort ist der Sensor den Leitern am nächsten.

Das Feld misst den STROM. Mal der Spannung ergibt Voltampere: für Heizlüfter oder Wasserkocher sind das Watt, für alles mit Schaltnetzteil eine Übertreibung — ein Laptop-Netzteil zieht mehr Strom, als seine Wattzahl vermuten lässt.

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