Zykluskalender und Zyklus-Tracker
Ein Online-Tool zum Führen eines Zykluskalenders: Erfasse Periodentage, Symptome, Stimmung, Zervixschleim und Basaltemperatur. Der Zykluskalender prognostiziert deine nächste Menstruation und den Eisprung als Intervall statt als einzelnes Datum und gibt bei einem unregelmäßigen Zyklus nicht auf. Die Berechnung läuft in deinem Browser.
So funktioniert es
Gib den ersten Tag deiner letzten Periode ein und, falls du sie kennst, deine übliche Zykluslänge.
Tippe auf einen beliebigen Tag im Kalender, um Blutung, Symptome, Stimmung oder Temperatur zu erfassen.
Die Schaltfläche „Meine Periode hat heute begonnen“ markiert den Tag mit einem Tippen.
Lies die Übersicht: Zyklustag, Phase, das Intervall für deine nächste Periode und das fruchtbare Fenster.
Erfasse einen Eisprungtest oder deine Basaltemperatur — die Prognose wird deutlich schärfer.
Exportiere CSV für eine Ärztin oder einen Arzt oder ICS, damit die Prognose in deinem eigenen Kalender landet.
Erfasse deine Tage und erhalte eine Prognose mit einem ehrlichen Intervall
- Die Zykluslänge wird robust geschätzt statt durch einen einfachen Durchschnitt: Ausreißer-Zyklen werden über den Median und die mediane absolute Abweichung verworfen, und jüngere Zyklen wiegen mehr als alte.
- Solange du wenige Zyklen erfasst hast, wird die Schätzung zum Populationswert von 29,3 Tagen mit einer Standardabweichung von 5,2 hingezogen, gemessen an 612.613 Zyklen von Bull et al. (2019).
- Der Eisprung wird von der vorhergesagten Periode zurückgerechnet: die Lutealphase (12,4 Tage) ist stabiler als die Follikelphase (16,9 Tage), weshalb das Vorwärtszählen der Kernfehler hinter der „Tag 14“-Regel ist.
- Der Tag des Eisprungs ist eine Verteilung, kein Punkt. Die Empfängnischance für jeden Tag ergibt sich aus der Mittelung der tagesspezifischen Wahrscheinlichkeiten von Wilcox et al. (1995) über diese Verteilung.
- Wenn du einen positiven LH-Test oder einen Anstieg der Basaltemperatur erfasst, gilt der Eisprung als bestätigt, und deine Periode wird davon ausgehend vorhergesagt.
- Die Prognosegrenzen bilden etwa ein 80-%-Intervall. Bei einem unregelmäßigen Zyklus werden sie breiter: ein ehrliches Fenster ist besser als ein exaktes Datum, das niemand trifft.